Völkerkunde

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VPST

Nomadic Artefacts

Objektgeschichten aus der Mongolei

Die Ausstellung zeigt buddhistische Artefakte aus der religiösen Alltagspraxis der Mongolei und veranschaulicht die Entstehung von Museumssammlungen in Europa. Hierfür dienen exemplarisch Objekte der „Sammlung Hans Leder“, von denen ein Teil im Heidelberger Völkerkundemuseum vPST verwahrt wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Projekt, die Wege der Objekte in die Sammlungen der Museen nachzuzeichnen. Diese Wege sind Teil der Objektbiographie und ein Teil der Geschichte selbst, die im Perspektivenwechsel durch Erinnerungen und Narrationen fortgeführt werden. Sie setzen die Objekte wieder mit ihrem Herkunftsgebiet in Beziehung und fügen ihnen Geschichte(-n) hinzu.

Nomadic Artefacts verwebt die Bewegung ethnographischer Objekte aus der Mongolei in unterschiedlichen Zeit-Räumen und stellt deren Wanderungen zwischen Asien und Europa, konkret in diesem Fall zwischen der Mongolei, Wien und Heidelberg dar.

 

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Maria-Katharina Lang vom Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien, dem Bogd Khan Palace Museum Ulaanbaatar, der National University of Mongolia, dem Völkerkundemuseum Hamburg sowie dem Völkerkundemuseum vPST in  Heidelberg. Gefördert wurde das Projekt durch den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF). Ausstellungsarchitektur: Christian Sturminger.

 

25. März 2018 - 29. Juli 2018

© Archives for Cinema, Photography and Sound Record

Mongolische und russische Forscher des Instituts der Wissenschaften, Ulaanbaatar, 1928

© Archives for Cinema, Photography and Sound Recording, Mongolia

© Völkerkundemuseum vPST